Osteopath Marco Asmussen – „nordisch by nature“

Bild von Alexander Mallok

Damit Du weißt, wer aus unserer Praxis hier immer wieder mal diese wundervollen Artikel schreibt, fangen wir heute mal mit einer kleinen Vorstellungsrunde in Form von Interviews an. Es beginnt der wundervolle Marco Asmussen und ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen!

 

Du hast dich für einen alternativ-medizinischen Beruf entschieden. Was hat dich dazu bewogen, Osteopathie zu studieren?!

Ursprünglich wollte ich eigentlich Medizin studieren. Während der Wartesemester entschied ich mich für eine Rettungssanitäterausbildung. In dieser Zeit hörte ich auch das erste Mal von der Osteopathie. Ich fand die Behandlungsphilosophie sofort sehr ansprechend und informierte mich darauf hin mehr über dieses Behandlungssystem.

Dazu gehörte unter anderem auch ein Infoabend, der mich so begeistert hat, dass ich meinen Plan, Medizin zu studieren, spontan verwarf und mich in Hamburg an der Osteopathieschule einschrieb.

 

Was ist das Beste an deiner Arbeit als Osteopath?

Mir gefallen zwei Dinge besonders gut: Zum Einen hat man für jeden Patienten mindestens 45 Min Zeit und kann ihn dadurch wirklich gründlich befragen, untersuchen und behandeln.

Zum Anderen ist es die individuelle Ausrichtung der osteopathischen Herangehensweise: Zwei Menschen können mit der gleichen Symptomatik kommen und brauchen trotzdem vollkommen verschiedene Behandlungen. Dies ist mit der Osteopathie sehr gut möglich, da uns Osteopathen eine große Bandbreite an verschiedenen Techniken beigebracht wurde.

 

Es gab in den letzten Jahren einen Osteopathie-Boom. Wo siehst du die Stärken und Schwächen von Osteopathie?!

Die Stärken der Osteopathie liegen ganz klar bei funktionellen Problemen. Dies bedeutet, dass z.B. Schmerzen bestehen, obwohl keine konkrete Krankheit vorliegt. Auch die Verbindung des muskuloskelettalen Systems mit dem Organsystem und dem craniosakralen System bietet großartige Möglichkeiten, die Gesundheit positiv zu beeinflussen. Solche Wechselwirkungen zu erkennen und mit ihnen zu arbeiten ist eine große Stärke der Osteopathie.

Auch gibt es keine Altersgrenze für osteopathische Behandlungen – es kann vom frisch geborenen Säugling bis hin zur über 100-Jährigen jeder behandelt werden.

Bestehen deutliche strukturelle Probleme (z.B. Bänderriss oder Arthrose) oder eine manifeste Erkrankung, so kann die Osteopathie nur unterstützend eingesetzt werden. Hier ist eine ärztliche Untersuchung und Diagnostik zwingend notwendig.

Eine weitere Einschränkung ist, dass das biochemische System des Körpers nicht direkt angesprochen wird. Man kann zwar auch diesen Bereich positiv mit Osteopathie beeinflussen, doch sind manchmal Blutuntersuchungen und unterstützende Medikamente (pflanzlich, homöopathisch oder auch chemisch) z.T. wirkungsvoller und schneller wirksam.

Insgesamt kann die Osteopathie maximal nur so viel an Gesundheit zurückbringen, wie der Körper noch in der Lage ist anzunehmen.
Je mehr Vorschädigungen bestehen, desto schwieriger wird es, und desto länger kann es dauern.

 

Was möchtest du in deiner Zeit in der Heil- und Chiropraxis für dich persönlich erreichen bzw. in welchen Bereichen möchtest du dich noch besonders weiterentwickeln?! Welche Vorteile siehst du in der interdisziplinären Arbeit, so wie sie in der Heil- und  Chiropraxis angeboten wird?

Herr Mallok wurde im Gegensatz zu mir sehr strukturell ausgebildet. Dadurch konnte ich während meiner Zeit hier schon einige Erfahrungen in der strukturellen Analyse sammeln.

Nachdem ich in der Hafencity schon einiges über Sport und Trainingstherapie gelernt habe, erschließt sich mir durch den interdisziplinären Ansatz in der Heil- und Chiropraxis vor allem der biochemische Anteil. Der große Vorteil für den Patienten ist, dass wir ihn nicht nur auf der körperlichen Ebene untersuchen und behandeln können. Dies kann mitunter zu deutlich besseren Ergebnissen führen, als wenn es eine rein osteopathische Therapie gewesen wäre.

 

Was interessiert dich neben der Osteopathie besonders?

Den medizinischen Bereich betreffend interessiere ich mich sehr für Sport und für Ernährung. Ich habe 19 Jahre lang Fußball gespielt und nehme seit 2012 regelmäßig an Halbmarathon- und Hindernisläufen teil. Des Weiteren bereite ich mich grade auf die Schwarzgurtprüfung im Mondern Bartitsu vor und fahre sowohl gerne Ski als auch Snowboard.

 

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