You can‘t always get what you want

„Das Leben gibt uns nicht immer, was wir wollen, aber immer, was wir brauchen.“

Du wolltest einen Abenteuertrip?! Geworden ist es ein Erholungsurlaub?!
Dann waren deine Batterien vielleicht alle, und du musstest neu auftanken und nicht von einer Action zur nächsten springen.

Du hast dir eine neue Kollegin gewünscht – eine, die fleißig abarbeitet, aber sich sonst im Hintergrund hält?! Gekommen ist ein Kollege, der schon am ersten Tag klarmacht, dass an ihm nicht vorbeizukommen ist?!
Dann braucht es im Büro vielleicht einmal ein bisschen frischen Wind, um verstaubte Strukturen aufzuwirbeln und von der „Dienst nach Vorschrift-Mentalität“ wieder mehr ins Erschaffen zu kommen?! Könnte es nicht sein, dass hierin auch für dich eine neue Chance liegt, mehr mitzugestalten anstatt nur abzuarbeiten?!

Du hast dir zu Weihnachten ein neues Computerspiel gewünscht?! Bekommen hast du einen Gutschein für einen Spieleabend unter Freunden?!
Kann es nicht sein, dass du dich manchmal nach mehr Gesellschaft und Austausch sehnst, dass du schon lange merkst, wie unglücklich es dich macht, tagein tagaus alleine zu Hause zu sitzen und die Zeit totzuschlagen?!

Viele von uns meinen sehr gut zu wissen, was sie wollen und hinterfragen dies in keinster Weise hinsichtlich des Nutzens für ihre persönliche Weiterentwicklung. Allermeistens bewegen sich unsere Wünsche in den mehr oder weniger engen Grenzen unserer Komfortzone.
Das ist verständlich bzw. nachvollziehbar, aber dennoch wenig hilfreich.

Wenn wir immer nur unterwegs sind, immer dort, wo das Leben tobt, auf der Suche nach dem nächsten Kick, dann werden wir dabei unser Bedürfnis nach Ruhe und Besinnung übergehen. Schon die Vorstellung, dass wir uns die Zeit geben, das bereits Erlebte zu reflektieren und bei uns selbst anzukommen jagt uns vielleicht Angst ein.

Wenn wir uns in unserem Job lediglich als ausführendes Organ begreifen, dann werden wir unsere Fähigkeiten, Dinge selber zu gestalten, Bestehendes kritisch zu betrachten und ggf. zu optimieren verkümmern lassen. Wir bewegen uns in einem Hamsterrad und wundern uns, dass wir so wenig Freude dabei empfunden, dass der Job, der so viel Zeit frisst und uns ernährt zum nötigen Übel verkommt.

Wenn wir all unsere Aufmerksamkeit auf das Anhäufen von materiellen Gütern legen, vor allem von solchen, die uns ablenken sollen von uns selbst, dann stellen wir fest, dass der Austausch mit anderen zu kurz kommt. Es kann sehr einsam machen, sich auf das Haben zu konzentrieren und nicht auf das Sein.

Was anhand dieser Beispiele sicher deutlich wird: Im Leben geht es immer um Balance
Tun – Ruhen
Schaffen – Erschaffen
Haben – Sein
usw. usw.

Weil wir Menschen dazu neigen, ein Ungleichgewicht in unserem Leben zu kreieren und zu verfestigen, sollten wir uns dankbar schätzen, dass wir nicht immer bekommen, was wir wollen.

Zu bekommen, was man braucht, bedeutet die Chance, eingetretene Pfade zu verlassen und als Persönlichkeit zu wachsen. Nutzen wir sie!

 

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