Heute freuen wir uns, Dir einen Gastartikel von der wunderbaren Susanne Bach von www.brillenpartner.com präsentieren zu dürfen:

 

Leider ist es nicht nachvollziehbar, warum Brillen nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Übernommen werden nur die Kosten bei Kindern unter 18. Erwachsene, die eine Brille benötigen, bekommen höchstens eine Bezuschussung, und das auch nur unter bestimmten Voraussetzungen. Dies gilt jedoch nur für die Gläser, die Gestelle werden überhaupt nicht übernommen oder bezuschusst. Auch Extrawünsche wie eine Entspiegelung oder Härtung werden nicht von der Krankenkasse getragen.

 

Die Sehschwäche muss sehr stark sein

Erst wer unter einer extremen Fehlsichtigkeit leidet, bekommt einen Zuschuss zu seinen Brillengläsern. Dazu muss eine Fehlsichtigkeit von mindestens sechs Dioptrien vorliegen oder bei einer Hornhautverkrümmung mindestens vier Dioptrien. Auch bei einer beidseitigen Blindheit mit Stufe 1 werden Gläser bezuschusst. Wer nicht derartig stark beeinträchtigt ist, kann nur versuchen, die Kosten für die Brille über seine Steuererklärung zurück zu bekommen. Und das betrifft fast die Hälfte der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland.

 

Kunststoffgläser und Kontaktlinsen nur in Ausnahmen

Steht auf einem Rezept der Hinweis Schul- oder Sportbrille, übernehmen die Kassen die Kosten bei Kindern und Jugendlichen unter 18. Erwachsene erhalten den Zuschuss zu ihren Fehlsichtigkeiten nur für mineralische Gläser. In seltenen Ausnahmen, wenn sie medizinisch notwendig sind, werden auch Kontaktlinsen bezuschusst. Allerdings nur in der gleichen Höhe, wie auch Gläser bezuschusst werden. Die Pflegemittel für die Kontaktlinsen werden allerdings nicht getragen. Das gilt auch für die PC Brille, über die Brillenpartner.com informiert.

 

Fazit

Die Bezuschussung der Brillen ist eine Erleichterung für alle, die ohne Sehhilfe nicht zurechtkommen. Ob sich die oft angesprochene Brillenversicherung für Sie rentiert, müssen Sie selbst entscheiden.

 

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