Haarausfall? – Die richtigen Hausmittel dagegen

Heute danke ich Chris von Was tun gegen Haarausfall für seinen Gastartikel und wünsche Dir viel Spaß und viele Erkenntnisgewinne beim Lesen!

Haarausfall trifft grundsätzlich jede Altersgruppe und jedes Geschlecht, aber natürlich sind vor allem Männer im späteren Alter betroffen. Bis zu 70% der Männer verlieren dann ihr Haupthaar teilweise oder sogar komplett.

Das wird sich häufig zwar nicht verhindern lassen, aber zumindest verzögern. Mit einer gesunden Ernährung, einem stressfreien Leben und gewissen Hausmitteln lässt sich schon einiges erreichen.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung ist zwar nicht unbedingt ein Hausmittel, aber definitiv eine Voraussetzung für alle weiteren Tipps. Deinem Körper muss es gut gehen, es müssen alle notwendigen Nährstoffe vorhanden sein, erst dann helfen Hausmittel gegen Haarausfall richtig.

Achte also auf eine ausgewogene Ernährung. Natürlich kann man trotzdem Schokolade essen oder mal ein Bier trinken, aber das Hauptnahrungsmittel sollten gesunde Produkte sein. Neben viel Obst und Gemüse kann ab und zu mal ein Fleisch liegen und dazu viel Reis oder Nudeln.

Kieselerde als Haarkur oder Nahrungsmittel

Kieselerde kann bei sehr vielen Krankheiten helfen und darunter fällt auch der Haarausfall. Dabei kann man Kieselerde entweder äußerlich auftragen oder auch einnehmen. Die Einnahme erfolgt dabei durch Tabletten oder Kapseln.

Bei der Einnahme sorgt es für elastisches Bindegewebe, erhöhte Feuchtigkeitsbindung für Gewebe und Haut, sowie dem optimalen Wachstum von Haaren und Nägeln. Bei der äußerlichen Anwendung kommt das Silicum zur vollen Entfaltung und kräftigt, sowie versorgt das Haar.

Bei der Einnahme ist allerdings Vorsicht geboten, denn eine langfristige Einnahme kann Harn- und Nierensteine begünstigen. Jemand der also eine Neigung dazu hat oder auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte lieber auf die äußerliche Anwendung zurückgreifen.

Die äußerliche Anwendung erfolgt am besten als selbstgemachte Haarkur. Dazu verteilt man einmal wöchentlich das Kieselerde-Gel auf der Kopfhaut und massiert es sanft ein. Anschließend lässt man es ungefähr 15-20 Minuten einwirken und wäscht es bei lauwarmen Wasser wieder aus.

Thymian als Spülung

Die ätherischen Öle von Thymian fördern die Durchblutung der Kopfhaut und eine durchblutete Kopfhaut führt zu einer besseren Transportfähigkeit von Mineralstoffen. Diese wiederum sind wichtig um den Haarwurzeln beim Aufbau von Haaren zu helfen.

Für eine Thymian-Spülung benötigt man einen Thymian-Tee. Dafür übergießt man 3 EL getrockneten Thymian mit 1 l kochendem Wasser und lässt es 10 Minuten ziehen. Nachdem der Tee runtergekühlt ist, kann man ihn über das gewaschene Haar gießen und anschließend ausspülen.

Arganöl für die benötigte Feuchtigkeit

Auch Arganöl zählt als Wundermittel unter den Hausmitteln. Dieser Umstand wird dem hohen Antioxidantien-Anteil zugeschrieben. Diese sorgen für ein schöneres, wachsendes und gesünderes Haar.

Um langfristige Erfolge zu erzielen, massiert man wenige Tropfen in das Haar ein, lässt es über Nacht einwirken und wäscht es am nächsten Morgen gründlich aus. Die Haare sollten sich frisch, geschmeidig und versorgt anfühlen.

Für einen frischen Duft kann man vorher noch wenige Tropfen Zitronensaft dazu geben. Außerdem lässt sich leicht angewärmtes Arganöl besser von den Haarwurzeln aufnehmen.

Brennnesseln als Tonikum

Manchmal ist eine Übersäuerung des Körpers Ursache für den Haarausfall. Daher werden auch häufig Brennnesseln gegen Haarausfall genutzt, weil sie basisch sind. Zudem enthält Brennnessel das Provitamin A, was der Körper in Vitamin A umwandeln kann, wenn er sonst nicht genügend bekommt.

Ein Brennnessel-Tonikum kann daher Wunder bewirken. Man benötigt lediglich 250 g gehackte Brennnesselwurzeln und lässt diese in 0,5 l Wasser, sowie 0,25 l Weinessig köcheln. Nach ungefähr 30 Minuten ist das Tonikum fertig und sollte abgekühlt werden. Anwenden kann man es einmal pro Woche, indem man es in die Kopfhaut einmassiert.

Kaffeesatz für die Kopfhaut

Wie schon erwähnt ist eine gute Durchblutung für die Kopfhaut ein wichtiger Bestandteil, um den Haarwurzeln alle benötigten Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Daher kam man auf die Idee Kaffee zu nutzen, da das enthaltene Koffein die Durchblutung fördert.

Man nutzt am besten einen abgekühlten Kaffeesatz, trägt diesen gleichmäßig auf dem Kopf auf und massiert ihn sanft ein. Anschließend einfach auswaschen und den Prozess ungefähr jede Woche einmal wiederholen.

Salbei-Haarwasser gegen Haarausfall

In der Naturheilkunde nutzt man häufig heimische Heilpflanzen, wie z.B. Salbei. Aus diesen kann man wirkungsvolle Haarwässer gegen Haarausfall machen. Allerdings sind diese Kräuterhaarwässer nicht sehr lange haltbar und sollten möglichst kühl gelagert bzw. alle drei Tage neu hergestellt werden.

Für die Herstellung benötigt man lediglich 50 g Salbei fein geschnitten. Dieser wird in einem halben Liter Wasser für 15 Minuten auf kleiner Flamme gekocht. Das Ganze gießt man anschließend durch ein Sieb und massiert das entstandene Kräuterhaarwasser mindestens einmal täglich in die Kopfhaut.

Minoxidil mit guten Erfolgen

Hausmittel sind leider keine Wundermittel, allerdings sollten man sie definitiv probieren, bevor man auf teure Produkte zurückgreift. Sollte aber keines dieser Hausmittel einen Erfolg vorweisen können, dann kann man auf Minoxidil zurückgreifen.

Minoxidil ist durch Zufall entstanden und fördert die Durchblutung der Kopfhaut. Inzwischen wurden viele Studien dazu durchgeführt und es kamen erfolgsversprechende Ergebnisse raus. Minoxidil eignet sich z.B. zur Behandlung von anlagebedingter Glatzenbildung.

In den Studien gab es eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 70-80%, dass Haare neu nachwachsen. Davon eine bis zu 30%-ige Wahrscheinlichkeit, dass ein richtiger Haarneuwuchs erreicht wird. Lediglich bei weniger als 10% ist das Ergebnis nur befriedigend.

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass die allerbesten Ergebnisse bei dunkelhaarigen Männern unter 50 Jahren erreicht worden sind. Minoxidil selbst eignet sich sowohl für Frauen als auch Männer von 18 bis 49 Jahren.

Über den Autor:

Mein Name ist Chris und ich betreibe den Blog „Was tun gegen Haarausfall“. In dem Blog erzähle ich von meinen Erfahrungen und meinen Tipps im Kampf gegen den Haarausfall. Welche Produkte ich inzwischen schon getestet habe und welche bei mir eine positive Wirkung gezeigt haben.

 

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